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Autor: Ellen

Menstruationsbeschwerden: Ursachen und Tipps

Periode erwartet uns. Während unser Körper uns für etwas Wundervolles und Neues vorbereitet und wahre Wunder für uns schafft, sind wir meist damit beschäftigt, diese Zeit zu verfluchen. Blut, Hormonschwankungen und am schlimmsten: die Schmerzen. Was hat es damit auf sich und was könnt ihr tun, wenn ihr nicht nach Tabletten greifen wollt?

Was passiert während der Periode?

Der weibliche Körper folgt einer Abfolge von verschiedenen hormonellen Vorgängen und Phasen, die alle zusammen als Menstruationszyklus bezeichnet werden. Dieser Zyklus dauert zwischen 25 bis 31 Tagen, wobei dies von Mensch zu Mensch variieren kann. Der Start eines jeden Zyklus ist allerdings immer die Periode.

Die Gebärmutter-Schleimhaut kleidet den Uterus von innen aus und besteht aus zwei Schichten. Die äußere Schicht nennt sich Basales und grenzt an die Gebärmutter-Muskulatur. Die zweite Schicht wird während des gesamten Zyklus aufgebaut und nennt sich Funktionalis. Diese sorgt dafür, dass sich potenziell befruchtete Eizellen einnisten können. Kommt es zur Periode, wird genau diese wieder abgestoßen und mit etwas Blut ausgeschieden, damit der Prozess von Neuem beginnen kann.

Wie entstehen die typischen Menstruationskrämpfe?

Es gibt mehrere Faktoren, die zu Menstruationskrämpfen führen können. Unter anderem liegt das daran, dass sich der Uterus während der Periode zusammenzieht, um die Gebärmutterschleimhaut abstoßen zu können. Dieser Vorgang kann zu Schmerzen im Unterbauch führen. Zusätzlich produziert der Körper chemische Verbindungen namens Prostaglandine, die die Kontraktionen des Uterus verstärken können. Auch hormonelle Veränderungen können dazu führen, dass Schmerzen verstärkt werden. Besonders Östrogen und Progesteron können den Zyklus beeinflussen und den Schmerz verschlimmern.

Jede Person reagiert anders auf den Menstruationszyklus. Die einen haben stärkere Schmerzen, die anderen eher weniger starke. Abgesehen von den klassischen Unterleibsschmerzen kann es außerdem zu Kopfschmerzen, Übelkeit (mit Erbrechen), Blähungen, Durchfall oder Verstopfungen kommen. Und ganz von den körperlichen Symptomen abgesehen: die psychische Belastung. Nicht selten leiden Menstruierende während der Periode unter Müdigkeit, Reizbarkeit, Nervosität und Depressionen.

In den meisten Fällen sind diese Symptome alle völlig normal und gehören leider zur Periode dazu. Allerdings gibt es auch den Fall, dass die Menstruationskrämpfe von Krankheiten kommen. Darunter fallen folgende Krankheiten:

  • Die primäre Dysmenorrhö: hierbei gibt es keine feststellbaren Ursachen. Der Prostaglandinspiegel ist bei vielen Frauen mit primärer Dysmenorrhö stark erhöht, weswegen Experten vermuten, dass die Krankheit dadurch ausgelöst wird.
  • Die sekundäre Dysmenorrhö: wird durch Anomalien in der Gebärmutter verursacht. Darunter fallen:
    • Endometriose: Tritt auf, wenn Gewebe, das normalerweise nur innerhalb der Gebärmutterschleimhaut vorkommt, sich außerhalb der Gebärmutter ansiedelt. Diese Erkrankung ist die führende Ursache für sekundäre Dysmenorrhö, also schmerzhafte Menstruationen, die durch eine andere zugrunde liegende Erkrankung verursacht werden.
    • Adenomyose: Ist eine Erkrankung, bei der die Gebärmutterschleimhaut in die Wand der Gebärmutter hineinwächst. Dies führt dazu, dass die Gebärmutter während der Menstruationsperioden vergrößert und anschwillt.
    • Myome: Gutartige Tumoren, die aus Muskel- und Bindegewebe bestehen und innerhalb der Gebärmutter wachsen.

Außerdem gibt es viele andere Auslöser, wie zum Beispiel Zysten und Tumore, Beckenentzündungen oder Narbengewebe in der Gebärmutter.

Solltet ihr unter extremen Schmerzen leiden, dann solltet ihr das auf jeden Fall mit eine:m Ärzt:in abklären und sicher gehen, dass ihr gesund seid.

Tipps zum Vorbeugen von Menstruationsbeschwerden

Es gibt viele verschiedene Tipps, die euch bei Menstruationsbeschwerden helfen können. Was davon tatsächlich für euch wirkt, müsst ihr durch Testen herausfinden. Leider gibt es kein Geheimrezept, durch das alle Periodenschmerzen wie durch ein Wunder verschwinden. Auch zu Schmerztabletten möchte man nicht immer greifen, da diese bekannterweise nicht optimal für den Körper sind. Aber vielleicht können unsere folgenden Tipps eure Menstruationswoche etwas angenehmer machen.

Es gibt Hinweise aus Studien, dass Wärme die Schmerzen während der Periode lindern kann. Dafür könnt ihr Wärmflaschen, Wärmekissen oder Pflaster verwenden. Bitte achtet darauf, dass ihr euch keine Wärmflasche mit kochend heißem Wasser direkt auf den nackten Bauch legt. Die optimale Temperatur für eine sichere Verwendung einer Wärmflasche beträgt für Erwachsene zwischen 50 und 60 Grad Celsius. Die Wärme tut zwar gut, bringt jedoch nichts, wenn ihr euch dabei verbrennt.

Auch körperliche Aktivität kann in dieser Phase ein treuer Begleiter sein. Keine Sorge, damit meinen wir keinen Ausdauersport, denn wir wissen selbst, dass man in dieser Zeit lieber im Bett bleiben möchte. Unsere Empfehlung? Zyklus-Yoga! Die langsamen Bewegungen des sanften Yin-Yogas sind während der Periode sehr wohltuend. Wir haben euch hier bereits ein paar Übungen zusammen gestellt, die ihr euch gerne einmal anschauen könnt.

Außerdem ist das Stressmanagement genau so wichtig wie Selbstfürsorge und Achtsamkeit. Versucht euch während der Menstruation so wenig wie möglich zu stressen. Hört auf euren Körper und auf das, wonach ihr euch sehnt. Ob ein angenehmes Schaumbad oder Zusammenrollen im Bett: erlaubt es euch, zu entspannen. Je entspannter ihr seid, desto weniger Schmerzen werden ausgelöst. Seht anstatt der ätzenden Periode vielleicht lieber eine Woche, in der ihr euch voll und ganz um euch und euer Wohlbefinden kümmern könnt. Der Körper weiß, was er braucht und wenn ihr darauf hört, dann wird er es euch danken.

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ellen® Probiotische Tampons Leicht/ Mittel/ Stark

Unsere Vision: ellen® Intimate Care School

ellen® möchte Menschen mit Vulva ermutigen, ihren Intimbereich zu erforschen und besser kennenzulernen. Hierfür möchten wir von ellen® Informationen zur Intimgesundheit anbieten, die jederzeit und einfach zugänglich sind. Das Wichtigste hierbei ist, das Interesse am und das Wissen über den Intimbereich zu stärken und zu fördern. Eines unserer Ziele ist es, dass zwischen verschiedenen, häufig auftretenden Beschwerden im Intimbereich unterschieden werden kann und Gewissheit existiert, wie der Intimbereich für ein besseres Wohlbefinden gepflegt werden kann, um somit unnötige Beschwerden zu vermeiden.
Wertvolle Ratgeber für die eigene Intimpflege, Tipps gegen Menstruationsbeschwerden und eine Anleitung, wie man sich selbst etwas Gutes tun kann, findet ihr in unserer Intimate Care School: https://www.intimatecareschool.intimgesundheit.info

Warum Ellen® für alle Lebenslagen geeignet ist

Wechseljahren seid: ellen® begleitet euch durch die verschiedenen Lebensabschnitte und bietet sichere, natürliche und schützende Intimpflege. Wer wir sind und was wir machen, erfahrt ihr in diesem Beitrag.

Wir sind ellen®! 

Ellen® ist ein schwedisches Unternehmen, das sich auf Produkte für die Intimgesundheit spezialisiert hat. Wir begleiten euch durch die verschiedenen Lebensabschnitte und bieten sichere, natürliche und schützende Intimpflege. Die Produkte basieren auf einzigartiger Forschung und Entwicklung und nutzen modernste wissenschaftliche Erkenntnisse, um Menschen dabei zu helfen, einen ausgeglichenen vaginalen pH-Wert zu erreichen und aufrechtzuerhalten.

Unser Grund zu feiern: die Periode!

Wir alle wissen, wie unangenehm die regelmäßige Monatsblutung sein kann. Schmerzen, Müdigkeit und Heißhunger-Attacken sind nur ein kleiner Teil der Begleiterscheinungen und sorgen dafür, dass diese Zeit im Monat nicht sehr beliebt ist. Aber wisst ihr was? Die Periode ist richtig geil! Denn sie ist ein Zeichen für Stärke und steht für die Gesundheit und Fruchtbarkeit. Sie erinnert uns daran, dass wir als Teil der Natur geboren sind und ist ein wesentlicher Bestandteil des Fortpflanzungszyklus. Indem man die Periode feiert, lernt man, den eigenen Körper und all seine Funktionen zu akzeptieren und zu lieben.

Schon viel zu lange ist die Periode ein Tabuthema und wir sind dafür da, all diese Tabus zu brechen. Bei uns erfahrt ihr alles, was ihr rund um das Thema Intimgesundheit wissen müsst. Darum haben wir etwas für euch kreiert: Probiotische Tampons!

Egal welche Tampongröße ihr präferiert oder welche Blutungsstärke ihr habt, bei uns findet jeder Mensch eine passende Größe. Unsere probiotischen Tampons in leicht, mittel und stark unterstützen euch zu jeder Phase eurer Periode. Die ellen® probiotischen Tampons sind die beste Freundin eurer Vagina, denn die probiotische Mischung darin besteht aus drei Milchsäurebakterien, die den pH-Wert der Vaginalflora aufrechterhalten.

Sogar für diejenigen, die während ihrer Periode gerne schwimmen gehen möchten, haben wir etwas! Die ellen® Aqua Block Tampons weisen eine wasserdichte Barriere auf, wodurch verhindert wird, dass verunreinigtes oder gechlortes Wasser in die Vagina eindringt. Unsere Aqua Block Tampons sind normal groß, haben aber die Saugfähigkeit eines Mini-Tampons, um ein unnötiges Austrocknen des Vaginalbereichs bei kurzfristiger Anwendung zu vermeiden.

Unsere Allrounder-Intimcreme 

Viele Menschen hatten schon einmal mit dem Thema Intimtrockenheit zu kämpfen und sind in bestimmten Lebenslagen sicher nicht fündig geworden, als sie nach einem guten Gegenmittel gesucht haben. Unsere ellen® probiotischen Intimcreme hat nicht nur zugesetzte Milchsäurebakterien, sondern ist auch vollkommen hormonfrei. Diese Gewissheit ist besonders wichtig in sensiblen Phasen wie der Schwangerschaft und der Stillzeit, in denen Frauen auf der Suche nach sicheren und effektiven Pflegeprodukten sind, die sie bedenkenlos verwenden können.

Die enthaltenen Laktobazillen unterstützen den pH-Ausgleich der Vulva und können somit einem Ungleichgewicht im Intimbereich entgegenwirken. Damit hilft die Creme nicht nur gegen Intimtrockenheit, sondern baut auch eure Intimflora auf.

Sonstige Produkte, die wir lieben

Abgesehen von den bereits beleuchteten Produkten bieten wir auf dem deutschen Markt noch drei weitere an.

Dazu zählt der ellen® Vagina pH-Control. In einer Packung erhaltet ihr fünf Teststreifen, um den pH-Wert eurer Intimflora zu testen. Perfekt für alle, die Antibiotika genommen haben, schwanger sind, Juckreiz verspüren oder einfach wissen wollen, ob im Intimbereich alles in Ordnung ist.

Um der Vagina täglich etwas Gutes zu tun, gibt es den ellen® prebiotischen Waschschaum. Dieser ist sanft, parfümfrei und pH-balancierend, sodass er euren Intimbereich reinigt, ohne diesen zu reizen.

Für den extra frische-Kick empfehlen wir unser mildes ellen® prebiotisches Intimdeo Spray, das in der Leistengegend zwischen den Wäschen etwas auffrischen kann. Ganz unbedenklich und sogar richtig gut für den Intimbereich durch die zugesetzte Milchsäure!

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ellen® Probiotische Intimcreme 15ml

Unsere Vision: ellen® Intimate Care School

ellen® möchte Menschen mit Vulva ermutigen, ihren Intimbereich zu erforschen und besser kennenzulernen. Hierfür möchten wir von ellen® Informationen zur Intimgesundheit anbieten, die jederzeit und einfach zugänglich sind. Das Wichtigste hierbei ist, das Interesse am und das Wissen über den Intimbereich zu stärken und zu fördern. Eines unserer Ziele ist es, dass zwischen verschiedenen, häufig auftretenden Beschwerden im Intimbereich unterschieden werden kann und Gewissheit existiert, wie der Intimbereich für ein besseres Wohlbefinden gepflegt werden kann, um somit unnötige Beschwerden zu vermeiden.
Wertvolle Ratgeber für die eigene Intimpflege, Tipps gegen Menstruationsbeschwerden und eine Anleitung, wie man sich selbst etwas Gutes tun kann, findet ihr in unserer Intimate Care School: https://www.intimatecareschool.intimgesundheit.info

Tampon-Tipps: Die richtige Wahl für jedes Stadium deiner Periode!

Periodenprodukten. Besonders Tampons gibt es in sämtlichen Größen und verschiedenen Marken. Ihr seid überwältigt von der Auswahl? Wir helfen euch gerne! In diesem Blogbeitrag gehen wir auf die Periodenphasen ein und schauen uns genauer an, welcher Tampon sich für welche Regelblutung eignet. 

Welche Phasen gibt es im Menstruationszyklus? 

Der Menstruationszyklus folgt grundsätzlich einer bestimmten Regelmäßigkeit und dauert zwischen 25 und 31 Tagen. Wichtig zu wissen ist, dass der Zyklus jedes mal mit der Periode startet und nicht damit aufhört. Insgesamt besteht der Zyklus folgenden vier verschieden Phasen: Menstruation, Follikelphase, Eisprung und Gelbkörperphase.

Blutungsstärke während der Menstruation: Normale Variationen und Warnsignale

Während der Periode werden normalerweise zwischen 20 und 60 Milliliter Blut ausgeschieden. Es ist üblich, dass die Blutmenge während der Regelblutung variiert, wobei zu Beginn oft mehr Blut abgegeben wird als gegen Ende. Das ist ein natürlicher Vorgang und erfordert keine Sorge.

Bei einer Blutung von weniger als 25 ml spricht man von Hypomenorrhoe, was oft nach der ersten Regelblutung oder zu Beginn der Wechseljahre auftritt. Dies kann auch während Hormonbehandlungen oder bei Schädigungen an der Gebärmutterschleimhaut vorkommen. Wendet euch in diesem Falle unbedingt an eure:n Ärzt:in, um sicherzugehen, das alles in Ordnung ist.

Eine Blutung von über 150 ml wird als Hypermenorrhoe bezeichnet, erkennbar an größeren Blutklumpen und der Notwendigkeit, Menstruationsprodukte häufiger zu wechseln. Wenn ihr eure Tampons alle zwei Stunden wechseln müsst, kann dies entweder durch eine Hypermenorrhoe kommen oder dadurch, dass ihr zu kleine Tampons verwendet.

Solltet ihr oft Schmierblutungen haben, ist es wichtig, dass ihr das mit eine:m Gynäkolog:in absprecht. Nicht immer müssen die Ursachen hierfür etwas Schlimmes bedeuten. Sie können durch bestimmte Verhütungsmittel auftreten, können aber auch zum Beispiel durch eine Gefäßverletzung oder eine Entzündung auftreten. Daher ist eine professionelle Absprache wichtig, um sicher zu gehen, dass alles in Ordnung ist.

Welche Periodenprodukte eignen sich am besten?

Auf dem Markt gibt es eine riesige Auswahl von verschiedenen Periodenprodukten und jede Menstruierende muss individuell für sich entscheiden, welche sie bevorzugt und nutzen möchte. Eines ist jedoch klar: das Produkt sollte an die Stärke der Periodenblutung angepasst werden.

Ellen® Probiotische Tampons gibt es in drei Größen. Diese sind nicht nur gut, um euer Blut aufzufangen, sondern sind zeitgleich die beste Freundin eurer Vagina. Die Tampons enthalten eine probiotische Mischung aus drei Milchsäure produzierenden Bakterien. Durch die Zufuhr dieser Bakterien bleibt die natürliche Vaginalflora und der pH-Wert in der Vagina aufrechterhalten. Wenn euch dieses Thema interessiert, erzählen wir euch hier gerne mehr darüber. Und keine Sorge: Die Milchsäurebakterien können nicht überdosiert werden, sie sind für den langfristigen Einsatz geeignet!

Gerne empfehlen wir euch drei Tampongrößen, die ihr in den speziellen Periodenphasen verwenden könnt. Denkt aber immer dran: Wenn die Tampongrößen unangenehm sind, könnt ihr auch zu einer anderen Variante greifen. Bei einer starken Periode zwingt euch niemand, die größten Tampons zu verwenden – bei kleineren müsst ihr allerdings daran denken, öfter zu wechseln.

Wenn ihr eine stärkere Regelblutung habt oder zu Beginn der Menstruation, sind die Ellen® probiotischer Tampon Stark die richtige Wahl. Durch ihre Größe und Stärke können sie euch bis zu 8 Stunden lang Sicherheit geben.

Bei einer mittleren bis stärkeren Regelblutung empfehlen wir die Ellen® probiotischer Tampon Mittel. Diese eignen sich auch gut für die Phase nach den ersten Tagen der Regelblutung und vor dem Ende.

Für Personen, die Tampons zum ersten Mal nutzen und für Tage mit leichter Regelblutung empfehlen wir Ellen® probiotischer Tampon Leicht. Sie sind der perfekte Begleiter für den Ausklang eurer Periode.

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ellen® Probiotische Tampons Leicht/ Mittel/ Stark

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Wertvolle Ratgeber für die eigene Intimpflege, Tipps gegen Menstruationsbeschwerden und eine Anleitung, wie man sich selbst etwas Gutes tun kann, findet ihr in unserer Intimate Care School: https://www.intimatecareschool.intimgesundheit.info

 

Das richtige Pflegeprodukt: Warum Duschgel nicht ausreicht

Gewohnheiten und Routinen haben oft einen großen Einfluss auf den Körper und die Seele. Die tägliche Intimhygiene kann großen Einfluss auf die Intimgesundheit haben und viele Menschen ändern diese, wenn es zu Beschwerden kommt, kehren aber wieder zu ihrem alten Verhalten zurück, wenn das Gleichgewicht wieder hergestellt wird. Wie wichtig die richtige und natürliche Intimpflege ist, erzählen wir euch in diesem Beitrag!

Die richtigen Pflegeprodukte für euren Intimbereich

Die Auswahl an Pflegeprodukten ist groß und sicherlich hat die ein oder andere Person schonmal nach Handseife oder Duschgel gegriffen, um auch den Intimbereich zu waschen. Leider tut ihr eurer Vagina damit gar keinen Gefallen, sondern bewirkt damit das komplette Gegenteil. Diese Art von Pflegeprodukten enthalten oft nicht nur aggressive Inhaltsstoffe, wie Duftstoffe und Alkohol, sondern haben auch den falschen pH-Wert für die Anwendung im Intimbereich. Dadurch kann es zu verschiedenen Krankheiten kommen, die wir gerne vermeiden möchten. Dazu zählen zum Beispiel vaginale Trockenheit, Vaginalpilz, Bakterielle Vaginose oder ein unangenehmer Geruch im Genitalbereich.

 Achtet bei der Wahl des Pflegeproduktes also auf jeden Fall darauf, dass es für die Vagina entwickelt und geeignet ist. Im besten Falle benutzt ihr sogar ein Produkt mit zugesetzten Prebiotika, um die natürliche Vaginalflora stärken und eurer Vagina etwas Gutes zu tun. Wenn ihr von vornherein gute, geeignete Produkte verwendet, ist das Risiko für Infektionen deutlich geringer. Deswegen greift lieber zu einem prebiotischen Reinigungschaum und integriert diesen in eure Routine, statt ständig das Produkt zu wechseln und immer wieder zu Duschgel zu greifen. Wer ganz auf Produkte verzichten möchte, kann die Vagina auch gerne nur mit klarem Wasser waschen.

Wenn ihr mehr über eine geeignete Intimpflegeroutine erfahren wollt, könnt ihr gerne hier Intimpflegeroutine mit Ellen“ vorbei schauen.

Probiotika und Prebiotika

Eine gesunde Vagina wird von Milch­säure­bakterien dominiert. Diese Bakterien nennt man auch Probiotika und sind lebende Mikroorganismen, die eine gesundheitsfördernde Wirkung haben. Eine gesunde Vaginalflora weist einen sauren pH-Wert zwischen 3,8 und 4,4 auf. Sollte euer pH-Wert darüber liegen, ist es für unerwünschte Bakterien leichter, Reizungen und Beschwerden zu verursachen. Dies muss nicht immer durch die falsche Pflege passieren, sondern kann auch durch die Behandlung mit Antibiotika resultieren. Auch während der Menstruation oder während der Schwangerschaft kann die Vaginalflora ins Ungleichgewicht geraten.

Das praktische daran? Probitika helfen dabei, innerhalb der Vagina ein saures Milieu zu schaffen! Indem sie Milchsäure produzieren, wird der natürliche pH-Wert der Vagina unterstützt und gestärkt.

Abgesehen von den Probiotika gibt es auch die Prebiotika. Das sind Stoffe, die ein günstiges Um­feld für die guten, probiotischen Bak­terien schaffen. Pre­biotika können zum Bei­spiel als Nahrung für die guten Bak­terien dienen oder das Wachs­tum un­er­wünschter Bak­terien stören, sodass die guten Bak­terien mehr Platz zum Wach­sen haben. Zusammen sind die beiden ein echtes Power-Team und unterstützen eure Vagina rundum!

Wir sind ellen®! 

Ellen® ist ein schwedisches Fem-Tech-Unternehmen, das sich leidenschaftlich darum bemüht, natürliche Premium-Produkte für eine ausgewogene Intimgesundheit in allen Lebensphasen anzubieten. Bei der ersten Periode, während der Schwangerschaft und Stillzeit oder auch in jeder anderen Lebenssituation sind die Produkte von Ellen® die beste Freundin für den weiblichen Intimbereich! Unsere Produkte sind nicht nur laktosefrei, sondern auch speziell von Gynäkolog:innen entwickelt worden, um höchsten Ansprüchen gerecht zu werden. Dazu zählt zum Beispiel unser prebiotischer Reinigungsschaum, den ihr wunderbar in eure neue Intimpflegeroutine integrieren könnt!

Bei Ellen® steht die Forschung und Produktentwicklung im Mittelpunkt, wobei wir uns auf innovative Lösungen stützen, die durch modernste wissenschaftliche Erkenntnisse gestützt sind. Unser Ziel ist es, Menschen zu helfen, einen ausgeglichenen vaginalen pH-Wert zu erreichen und zu erhalten, was essentiell für ihre Intimgesundheit ist. Deswegen setzen wir unseren Produkten natürliche Probiotika und Prebiotika zu!

Wir bei Ellen® setzen wir uns aktiv dafür ein, dass unsere Produkte tierversuchsfrei sind und einen Beitrag zum Wohlbefinden der Menschen leisten, ohne dabei Tiere zu belasten.

 

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Hormonelle Achterbahn: Was ist PMS und PMDS?

Menstruierende mit einer ganzen Bandbreite von Symptomen jonglieren, die von Stimmungsschwankungen über Brustspannen bis hin zu Kopfschmerzen reichen. Da ist alles dabei: von „Lass mich in Ruhe, ich bin müde“ bis zu „Oh Gott, ich brauche Schokolade!“ Was genau PMS ist und was ihr dagegen unternehmen könnt, erzählen wir euch gerne. 

Was ist PMS und PMDS?

PMS, das prämenstruelle Syndrom, betrifft viele Menstruierende jeden Monat und kann eine Vielzahl von körperlichen und emotionalen Symptomen verursachen. Diese Symptome können einige Tage bis zu zwei Wochen vor Beginn der Menstruation auftreten und reichen von milden Unannehmlichkeiten bis hin zu starken Beeinträchtigungen des täglichen Lebens. PMS wird durch starke hormonelle Veränderungen im biologisch weiblichen Körper verursacht, insbesondere durch Schwankungen der Hormone Östrogen und Progesteron im Verlauf des Menstruationszyklus. Diese hormonellen Verschiebungen können eine Vielzahl von physiologischen und psychologischen Veränderungen auslösen, die zu den charakteristischen Symptomen von PMS führen.

PMDS, das prämenstruelle dysphorische Syndrom, ist eine schwerere Form von PMS. Bei PMDS können die Symptome so intensiv sein, dass sie denen einer Depression ähneln. Zusätzlich zu Stimmungsschwankungen können auch impulsives oder aggressives Verhalten auftreten.

Die Symptome 

Die Intensität und Ausprägung der PMS-Symptome können von Mensch zu Mensch total unterschiedlich sein. Während es für manche nur ein leichtes Ziehen im Bauch ist, kann es für andere zu einer wahren Achterbahn der Gefühle werden. Zum Glück verschwinden die ganzen Symptome meistens, sobald die Periode beginnt.

Zu den üblichen Verdächtigen gehören schnelle Reizbarkeit, Stimmungsschwankungen, Unruhe, Niedergeschlagenheit und Lustlosigkeit. Körperliche Beschwerden wie Schmerzen in Brüsten und Bauch, Schwellungen sind ebenfalls häufig. Zudem können Müdigkeit und Hautunreinheiten auftreten. Die Heißhungerattacken – besonders auf Süßigkeiten – darf man natürlich auch nicht vergessen. Die Symptome können nicht nur von Mensch zu Mensch extrem variieren, sondern auch von Monat zu Monat.

Behandlungsmethoden

Es gibt nur wenige aussagekräftige Studien, die zeigen, was bei der Behandlung von PMS wirksam ist. Dennoch gibt es verschiedene Ansätze, die helfen können. Am besten probiert ihr euch da einfach mal aus und schaut, was für euch am besten funktioniert.

Eine gesunde Ernährung kann eine wichtige Rolle bei der Linderung von PMS-Symptomen spielen. Es wird empfohlen, den Verzehr von salzigen Lebensmitteln, Schokolade, koffeinhaltigen Getränken und Alkohol zu reduzieren, da diese Substanzen die Symptome verschlimmern können. Stattdessen solltet ihr darauf achten, mehr vitaminreiche Lebensmittel, Vollkornprodukte und mageres Eiweiß in eure Ernährung zu integrieren. Diese Nahrungsmittel liefern wichtige Nährstoffe, die den Körper unterstützen können.

Regelmäßige Bewegung kann das prämenstruelle Syndrom ebenfalls beeinflussen. Das eingelagerte Wasser kann so schneller abtransportiert werden, während die erhöhte Durchblutung die Krämpfe in der Gebärmutter lösen kann.

Auch bei der Bekämpfung von PMS-Symptomen ist die Selbstfürsorge ein großes Thema. Dazu zählen zum Beispiel Entspannungsmethoden wie Yoga oder Meditation. Dadurch können die Muskeln entspannt und die emotionalen Symptome gelindert werden. Die Wichtigkeit von Schlafhygiene ist auch nicht zu unterschätzen, denn hochwertiger Schlaf hilft ebenfalls dabei, die Auswirkungen von PMS zu regulieren.

Menstruierende haben die Möglichkeit, die Pille im Langzyklus einzunehmen, was bedeutet, dass ihr die übliche siebentägige Einnahmepause zwischen der Einnahme auslassen könnt. Diese kontinuierliche Einnahme kann dazu beitragen, Hormonschwankungen zu stabilisieren und die Symptome von PMS und PMDS zu reduzieren. Wenn diese Option interessant für euch klingt, solltet ihr euch vorher allerdings besser an eine:n Ärzt:in wenden, um das Vorgehen zu besprechen. Nicht jede Pille ist für einen Langzyklus bestimmt, sodass es zu Ungereimtheiten kommen kann, wenn ihr diese auf eigene Faust durchnehmt.

Bei Bedarf können auch Schmerzmittel zur Linderung von Beschwerden eingenommen werden. Jedoch solltet ihr beachten, dass ihr keine Medikamente mit Acetylsalicylsäure (ASS) zu euch nehmt. Die Acetylsalicylsäure hat blutverdünnende Eigenschaften und kann das Risiko von verstärkten Blutungen erhöhen – worauf vermutlich jede Menstruierende während der Periode dankend verzichtet.

 

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Bye-bye, Haare! Die besten Tricks und Tipps für die Intimrasur

Vorab ist es uns wichtig zu sagen, dass Körperbehaarung in keinem Fall unhygienisch ist und ihr diese nicht entfernen müsst, wenn ihr das nicht möchtet. Aber für jene, die sich gerne rasieren möchten, haben wir die wichtigsten Punkte genauer betrachtet und geben euch hiermit den ultimativen Guide an die Hand.

Verschiedene Methoden 

Es gibt verschiedene Möglichkeiten für die Haarentfernung und was die beste Methode ist, hängt ganz individuell vom eigenen Befinden ab. Die einen bevorzugen eine Haarentfernung, bei der sogar die Wurzel entfernt wird, was dazu führt, dass der Intimbereich länger glatt bleibt. Hierzu zählen Sugaring, Waxing, Epilation oder auch die Enthaarungscreme. Des Weiteren gibt es auch die dauerhafte Haarentfernung durch Laser. Die wohl beliebteste und klassischste Variante ist allerdings die Rasur.

Die wichtigste Frage ist allerdings: Wozu sollte man sich überhaupt rasieren? Die Begründung dafür ist ganz einfach: Wenn es euch besser gefällt, solltet ihr das tun. Es gibt Menschen, die sich mit einem völlig haarfreien oder kunstvoll gestylten Intimbereich wohler und attraktiver fühlen. Wenn ihr eure Intimbehaarung mögt, ist das aber auch vollkommen in Ordnung. Daran ist nichts verwerflich und ihr solltet euch nicht durch diverse Medien und Schönheitsbilder dazu gezwungen fühlen, eure Haare zu entfernen.

Die beste Ausstattung für eure Intimrasur

In der Regel gilt: gut ist, womit ihr am besten zurechtkommt. Es gibt sowohl die Trocken- als auch die Nassrasur. Bei der Trockenrasur handelt es sich um die schnellere Methode, bei der ein elektrischer Rasierer gewählt wird, allerdings bleiben hierbei oft Stoppeln übrig. Die gründlichste Methode ist die Nassrasur, die meist aber viel Zeit in Anspruch nimmt. Hierbei müssen einige Dinge beachtet werden, damit es nicht zu Hautreizungen kommt. Auf die Nassrasur werden wir im folgenden Text genauer eingehen.

Zuerst müsst ihr euch einen Rasierer eurer Wahl besorgen, seht hierbei von Einwegrasierern ab und kauft euch lieber etwas hochwertigeres. Je mehr Klingen eurer Rasierer hat, desto schonender und das bedeutet in diesem Falle: Besser. Auch ein Rasierschaum oder Rasiergel ist ein gutes Hilfsmittel für die perfekte Rasur.

Die perfekte Rasurvorbereitung

Weiche Haare lassen sich einfacher entfernen, deswegen solltet ihr vor der Rasur duschen oder baden gehen. Wichtig ist, dass ihr genug Zeit einplant und nicht zwischen Tür und Angel versucht, eure Haare zu entfernen. Das Risiko ist im Stress zu hoch und kann zu unangenehmen Verletzungen führen. Um die Verletzungsgefahr zu verringern, solltet ihr außerdem immer auf scharfe Klingen achten. Mit scharfen Klingen ist die Wahrscheinlichkeit, dass ihr euch schneidet, geringer und auch ein Rasurbrand oder zusätzliche Hautreizungen können vermieden werden.

Es ist empfehlenswert, vor der Rasur ein leichtes Peeling zu machen. Dies geht mit sanften Peelingprodukten, einem Luffaschwamm oder einem Peeling-Handschuh. Dies führt dazu, dass abgestorbene Hautschuppen entfernt werden, die zu eingewachsenen Haaren führen können. Achtet aber darauf, dass ihr ein Peeling nutzt, das für den Intimbereich geeignet ist.

Wenn ihr möchtet, könnt ihr lange Haare vorher mit einer Schere oder einem elektrischen Trimmer kürzen. Das erleichtert die Rasur und verhindert, dass der Rasierer schnell stumpf wird oder verstopft.

Worauf muss man bei der Rasur achten?

Für eine gründliche Rasur empfehlen wir es, einen Rasierschaum zu verwenden. Der ellen® Prebiotischer Intimwaschschaum eignet sich für eine Rasur besonders gut, denn dieser ist zusätzlich mit Milchsäure zugesetzt und ist daher der neue beste Freund für euren Intimbereich.

Tragt davon eine großzügige Menge auf eure Haare auf und lasst die Klinge sanft über eure Haut gleiten. Achtet darauf, dass ihr immer mit der Haarwuchsrichtung rasiert, um Hautirritationen zu vermeiden. Spüle die Klinge nach jedem Zug ab, um Schaum und Haare zu entfernen. Durch das Straffen eurer Haut während des Rasieren lässt sich der Rasierer besser führen und das Risiko, dass ihr euch schneidet, wird geringer.

Die richtige Pflege danach

Wenn ihr alles rasiert habt, könnt ihr den restlichen Schaum sowie die Härchen mit warmem Wasser abwaschen. Dennoch ist es wichtig, die Haut nach der Rasur mit kaltem Wasser abzuwaschen, denn dadurch schließen sich die Poren. So kann sich die Haut schneller von der Prozedur erholen, außerdem beugt das kalte Wasser Pickelchen und Rötungen vor. Wenn ihr möchtet, könnt ihr nach der Rasur eine Pflegelotion auftragen, achtet hierbei aber wie bei dem Peeling darauf, dass sie für den Intimbereich entwickelt wurden.

Last but not least: Greift nach der Rasur zu schonender Baumwollunterwäsche. Seht von Synthetikunterwäsche ab, denn Synthetikfasern sind auch zu jedem anderen Zeitpunkt eine schlechte Wahl. Die Fasern sind nicht besonders luftdurchlässig und kurbeln die Schweißproduktion an. Dadurch ist das Risiko, einen Vaginalpilz zu bekommen, viel höher. Nach der Rasur ist der Intimbereich total empfindlich und gereizt, weswegen es wichtig ist, darauf aufzupassen. Dementsprechend das Wasser bitte auch nur vorsichtig abtupfen und nicht fest rubbeln. Je sanfter und vorsichtiger ihr mit eurem Intimbereich umgeht, desto besser wird das Ergebnis.

Mit diesen Tipps und Tricks seid ihr bestens gerüstet für eine gelungene Intimrasur. Denkt jedoch daran, dass es keine Verpflichtung zur Haarentfernung gibt und eure Entscheidung ganz allein von eurem Wohlbefinden abhängt. Egal ob glatt rasiert oder natürlich behaart, das Wichtigste ist, dass ihr euch in eurem Körper wohl fühlt und euch selbst akzeptiert. Take care!

 

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Alles, was ihr über die Vaginalflora wissen müsst!

Der vaginale pH-Wert ist von entscheidender Bedeutung für die vaginale Gesundheit, da er nicht nur das allgemeine Wohlbefinden beeinflusst, sondern auch einen maßgeblichen Einfluss auf den Schutz vor Infektionen und das reibungslose Funktionieren des vaginalen Ökosystems hat. Welche Rolle der pH-Wert genau spielt, erzählen wir euch gern!

Was ist der vaginale pH-Wert und warum ist er so wichtig?

Die Vaginalflora setzt sich zum Großteil aus Laktobazillen, auch „Milchsäurebakterien“ genannt, zusammen. Diese sorgen für ein Gleichgewicht in eurer Vagina und schützen euren Intimbereich vor Infektionen. Ausschlaggebend ist hier der richtige pH-Wert, denn wenn dieser zu hoch ist, können die Milchsäurebakterien nicht überleben und euer vaginales Mikrobiom gerät aus dem Gleichgewicht. Der vaginale pH-Wert steht für die Säure-Base-Balance in der Vagina. Er wird von einer Skala von 0 bis 14 gemessen und gibt an, wie sauer oder alkalisch eine Umgebung ist. Ein pH-Wert von 7 ist neutral, während alles darunter sauer ist und alles über 7 alkalisch ist. Der richtige pH-Wert sorgt in der Vagina dafür, dass möglicherweise krank machende Bakterien in der Vaginalflora nicht überleben können. Eine gesunde Vagina weist einen pH-Wert zwischen 3,8 und 4,4 auf, wodurch der Wert eurer Vagina in einem leicht sauren Bereich liegt. Wenn der pH-Wert eurer Vagina über einem Wert von 4,4 liegt, kann es zu unangenehmen Problemen kommen. Ab einem Wert von 5,6 kann das ein Anzeichen für eine Infektion sein. Wir empfehlen euch, in diesem Fall eine Ärztin oder einen Arzt aufzusuchen, um Krankheiten zu erkennen und entsprechend zu behandeln. Aber es gibt keinen Grund, besorgt zu sein: Ein unausgeglichener pH-Wert im Intimbereich lässt sich in der Regel leicht und unkompliziert behandeln.

Wodurch kann es zu einer gestörten Vaginalflora kommen?

Es gibt viele verschiedene Gründe, weswegen der pH-Wert aus dem Gleichgewicht geraten kann. Dazu zählen zum Beispiel Erkrankungen wie Diabetes oder die Einnahme von diversen Medikamenten. Darunter fallen unter anderem die Antibabypille oder Antibiotika. Auch häufiger Geschlechtsverkehr, besonders mit neuen oder häufig wechselnden Sexualpartner- und Partnerinnen kann dazu führen, dass der pH-Wert geschädigt wird. Auch die Menopause, die Menstruation oder die Ernährung können dazu führen, dass der pH-Wert erhöht wird. Solltet ihr viel Zucker und Kohlenhydrate zu euch nehmen, kann es das Wachstum von Hefepilzen in der Vagina fördern und somit den pH-Wert erhöhen. Einer der häufigsten Gründe für eine unausgewogene Vaginalflora ist allerdings eine falsche Intimpflege. Es ist wichtig, zum Reinigen des äußeren Intimbereichs die richtigen Produkte zu verwenden. Herkömmliche Seife ist für den sensiblen Intimbereich viel zu aggressiv und sorgt schnell dafür, dass eure Vaginalflora aus der Balance gerät.

Was sind die Auswirkungen von einem falschen pH-Wert?

Die Auswirkungen von einem falschen pH-Wert fallen schnell auf. Oft verändert sich euer Ausfluss und ihr verspürt Juckreiz oder Brennen. Auch wenn der Ausfluss unangenehm riecht, kann das an einem unausgeglichenen pH-Wert liegen. Dieses Ungleichgewicht nennt man auch Bakterielle Vaginose und ist eine häufige vaginale Infektion.

Ist ein falscher pH-Wert in der Schwangerschaft gefährlich?

In der Schwangerschaft ist es völlig normal, dass der pH-Wert schwankt und sich durch die Hormone verändert. Allerdings ist es wichtig, die Werte im Blick zu behalten. Besonders während der Schwangerschaft kann eine bakterielle Vaginose zu Komplikationen führen und gegebenenfalls auch andere Infektionen begünstigen, weswegen das Problem in allen Fällen behandelt werden muss.

Wie kann man den vaginalen pH-Wert kontrollieren?

Wenn ihr euch unsicher seid, ob in eurer Vaginalflora alles in Ordnung ist oder wenn ihr einfach neugierig seid, gibt es den ellen® Vaginal pH-Control! Hierbei handelt es sich um einen Selbsttest zur Bestimmung des vaginalen pH-Wertes und zur Erkennung einer unausgeglichenen Vaginalflora. Achtung: Wenn euer pH-Wert im völlig normalen Bereich von 3,8 – 4,4 liegt und ihr dennoch die genannten Symptome bemerkt, solltet ihr auf alle Fälle eine Ärztin oder einen Arzt aufsuchen. Denn im Gegensatz zu einer bakteriellen Vaginose kann ein Vaginalpilz auch innerhalb des üblichen pH-Wertes auftreten.

Unsere Vision: ellen® Intimate Care School

ellen® möchte Menschen mit Vulva ermutigen, ihren Intimbereich zu erforschen und besser kennenzulernen. Hierfür möchten wir von ellen® Informationen zur Intimgesundheit anbieten, die jederzeit und einfach zugänglich sind. Das Wichtigste hierbei ist, das Interesse am und das Wissen über den Intimbereich zu stärken und zu fördern. Eines unserer Ziele ist es, dass zwischen verschiedenen, häufig auftretenden Beschwerden im Intimbereich unterschieden werden kann und Gewissheit existiert, wie der Intimbereich für ein besseres Wohlbefinden gepflegt werden kann, um somit unnötige Beschwerden zu vermeiden.
Wertvolle Ratgeber für die eigene Intimpflege, Tipps gegen Menstruationsbeschwerden und eine Anleitung, wie man sich selbst etwas Gutes tun kann, findet ihr in unserer Intimate Care School: https://www.intimatecareschool.intimgesundheit.info

Die perfekte Intimpflegeroutine

Intimpflege ist unser liebstes Thema und wir bekommen nicht genug davon, darüber zu reden. Wir möchten euch die Intimpflege so einfach wie möglich machen und haben deswegen eine Step-by-Step-Anleitung für euch vorbereitet. Diese ist nicht nur gut, um euren Intimbereich zu pflegen sondern auch, um den vaginalen pH-Wert aufrechtzuerhalten.

1.) Erkundet euch selbst

Um zu wissen, ob mit eurem Intimbereich alles in Ordnung ist, müsst ihr diesen auch kennen. Es ist völlig normal, dass die Vagina einen Ausfluss produziert und sich dieser je nach Stadium in deiner Periode verändert. Daher empfehlen wir, dass ihr euren Ausfluss über die verschiedenen Phasen im Menstruationszyklus beobachtet und daran riecht, damit ihr direkt bemerkt, wenn etwas nicht stimmt. Vor dem Eisprung ist der Ausfluss meist dünnflüssiger und wird dann während des Eisprungs dicker. Meistens verstärkt sich während dem Eisprung auch die Menge des Ausflusses. Es ist nicht unüblich, dass er zu dieser Zeit wie Eiklar aussieht und sich auch so anfühlen kann. Die Konsistenz ist hier eher fadenziehend und dehnbar. Die Menge nimmt nach dem Eisprung wieder ab und nimmt eine eher eine gelbliche Farbe an. Vor oder nach der Periode ist es völlig normal, wenn der Ausfluss eine rosane oder braune Farbe annimmt, da er sich mit den Menstruationsflüssigkeiten mischen kann.

2.) Testet euren pH-Wert

Der richtige pH-Wert im Intimbereich ist das A und O für eine gute Vaginalgesundheit. Der normale pH-Wert der Vagina liegt typischerweise zwischen 3,8 und 4,5 und befindet sich damit in einem sauren Bereich. Dadurch wird das Gleichgewicht von guten Bakterien in der Vaginalflora aufrecht gehalten. Es kann allerdings schnell passieren, dass dieser Wert aus dem Gleichgewicht gerät und zu Problemen führt. Deswegen ist es so wichtig, den pH-Wert regelmäßig zu testen. Dafür gibt es ellen® Vaginal pH-Control – ein schneller und einfacher Selbsttest zur Überprüfung des vaginalen pH-Werts!

3.) Die richtige Art zu waschen

Bitte seht unbedingt davon ab, innerhalb des Intimbereiches parfümierte Seifen oder Duschgels zu verwenden. Wascht euch einmal am Tag mit warmem Wasser und dem ellen® Prebiotischen Intimwaschschaum. Der Waschschaum enthält feuchtigkeitsspendende Milchsäure und Prebiotika, die die nützlichen Bakterien der Haut fördern. Dadurch wird die Hautschutzbarriere gestärkt und der pH-Wert des Intimbereichs bleibt erhalten. Besonders nach dem Sport ist es wichtig, duschen zu gehen, weil sich sonst der Schweiß im Intimbereich sammelt und zu Infektionen führen kann. Mehr als einmal am Tag solltet ihr euch bestenfalls aber nicht waschen, da dadurch die Balance der guten Milchsäurebakterien gestört und der Intimflora geschadet wird. Für einen kleinen Frische-Kick zwischendurch empfehlen wir unser Intimdeo. Dieses gleicht den pH-Wert aus, ist parfümfrei und duftneutralisierend, wodurch ihr dieses unbekümmert nutzen könnt. Bitte achtet darauf, dass es nicht direkt auf die Schleimhaut aufgetragen werden sollte.

4.) Lasst eure Vagina atmen

Unsere Vagina ist die meiste Zeit ihres Lebens eingepackt und vor der Außenwelt versteckt. Aber auch dieses Körperteil möchte mal atmen und gelüftet werden, da sich sonst die schlechten Bakterien besser vermehren können. Deswegen ist es wichtig, ihr zwischendurch auch mal Luft zum Atmen zu schenken. Am besten gelingt das, wenn ihr nachts ohne Kleidung schlaft oder zumindest auf Unterwäsche verzichtet. Alternativ könnt ihr auch über Tag gerne zu lockerer Kleidung greifen und enge Kleidungsstücke meiden.

5.) Die richtige Unterwäsche

Auch wenn sie meistens schöner ist: verzichtet weitestgehend auf Synthetikunterwäsche. Dazu zählen Polyester und Nylon, worunter natürlich auch Spitzenunterwäsche zählt. Diese Stoffe können die Feuchtigkeit weniger absorbieren, wodurch sie sich im Intimbereich staut, was wiederum das Pilz-Risiko massiv erhöht. Außerdem können diese Stoffe auch reibend und irritierend auf die empfindliche Haut im Intimbereich wirken. Am besten ist es, Unterwäsche aus atmungsaktiven und absorbierenden Materialien wie Baumwolle zu wählen. Wenn ihr aber mal synthetische Unterwäsche tragen möchtet, solltet ihr diese regelmäßig wechseln. Außerdem sind Tangas ein No-Go für euren Intimbereich. Der dünne String sorgt dafür, dass bei Bewegung die Bakterien aus dem Analbereich in die Vagina geraten. Dadurch ist das Risiko für eine Harnwegsentzündung oder eine bakterielle Vaginose deutlich erhöht. Prinzipiell gilt also: die sicherste Unterwäsche ist aus Baumwolle. Am bestem im klassischen Panty-Schnitt. So könnt ihr sicher stellen, dass eure Vagina genug Luft bekommt und ungewollte Bakterien fern bleiben. Wer möchte, kann auch gerne nahtlose Unterwäsche verwenden, da diese die Reibungen und Irritationen im Intimbereich minimieren.

6.) Verwendet probiotische Tampons

Intimgesundheit ist unser Spezialgebiet. Deswegen legen wir großen Wert darauf, dass auch während eurer Periode alles im Gleichgewicht ist. In dieser Zeit kommt es schnell zu Unausgeglichenheit. Das Beste, was ihr in dieser Zeit tun könnt, ist, eurer Vagina zusätzliche Milchsäurebakterien zuzusetzen, um damit eure Intimflora zu unterstützen. Die ellen® probiotischen Tampons gibt es in drei verschiedenen Größen – da ist für jede was dabei!

Unsere Vision: ellen® Intimate Care School

ellen® möchte Mneschen mit Vulva ermutigen, ihren Intimbereich zu erforschen und besser kennenzulernen. Hierfür möchten wir von ellen® Informationen zur Intimgesundheit anbieten, die jederzeit und einfach zugänglich sind. Das Wichtigste hierbei ist, das Interesse am und das Wissen über den Intimbereich zu stärken und zu fördern. Eines unserer Ziele ist es, dass zwischen verschiedenen, häufig auftretenden Beschwerden im Intimbereich unterschieden werden kann und Gewissheit existiert, wie der Intimbereich für ein besseres Wohlbefinden gepflegt werden kann, um somit unnötige Beschwerden zu vermeiden.
Wertvolle Ratgeber für die eigene Intimpflege, Tipps gegen Menstruationsbeschwerden und eine Anleitung, wie man sich selbst etwas Gutes tun kann, findet ihr in unserer Intimate Care School: https://www.intimatecareschool.intimgesundheit.info.

Endometriose: Wir bringen Licht ins Dunkle!

Die Endometriose ist die zweithäufigste gynäkologische Erkrankung und dennoch kann es bis zu fünf Jahren dauern, bis sie diagnostiziert wird. Schätzungen gehen davon aus, dass rund sechs bis zehn Prozent aller Menschen mit Vulva im gebärfähigem Alter an einer Endometriose leiden. Bereits 2 Millionen Menschen in Deutschland leiden unter Endometriose und jährlich kommen bis zu 40.000 Personen hinzu.* Es wird Zeit, dass wir darüber sprechen!

Was ist eine Endometriose?

Zwar ist die Endometriose eine gutartige, jedoch eine chronische Erkrankung. Das Endometrium ist die Bezeichnung für die Gebärmutterschleimhaut und wenn es zu einer Endometriose kommt, befindet sich Gebärmutterschleimhautähnliches Gewebe an der falschen Stelle, z.B. an Eierstöcken oder Darm. Die Ursachen zur Entstehung dieser Krankheit sind noch nicht wissenschaftlich bestätigt, weswegen es noch keine Behandlung gibt, die bei der eigentlichen Ursache hilft.

Die Endometriose-Gewebe reagieren auf den Menstruationszyklus genauso wie das normale Endometrium, was dazu führt, dass es sich verdickt und in der Periode ausgeschieden wird. Manchmal sind es nur kleine Herde, manchmal aber auch große Eierstock-Zysten. Alle wachsen und bluten mit dem Menstruationszyklus und verursachen dadurch eine lokale Entzündungsreaktion. Endometriose äußert sich sehr unterschiedlich, deshalb wird sie auch als „,Chamäleon der Gynäkologie“ bezeichnet. Manche Betroffene haben keine Beschwerden und auch keinen Behandlungsbedarf. Das trifft jedoch nicht auf alle zu.

Die Vielschichtigkeit von Endometriose: Symptome und potenzielle Folgen

Da das Gewebe außerhalb der Gebärmutter wächst, kann es während der Periode nicht auf normale Art und Weise ablaufen. Dadurch kommt es zu starken Schmerzen, Entzündungen, Verwachsungen und Narbenbildung. Eine weitverbreitete Folge der Krankheit ist Unfruchtbarkeit. Bei 40 bis 50% aller Menschen mit Vulva, die ungewollt kinderlos bleiben, ist eine Endometriose die Ursache. Die Schmerzen einer Endometriose können im gesamten Körper und auch außerhalb des Zyklus auftreten. Oft beschriebene Beschwerden und Symptome sind folgende:

  • Bauch- und Rückenschmerzen
  • Schmerz, der bis in die Beine ausstrahlt
  • Starke und unregelmäßige Monatsblutungen
  • Chronische Unterleibsschmerzen
  • Schmerzen während und nach dem Geschlechtsverkehr oder bei gynäkologischen Untersuchungen
  • Schmerzen bei Stuhlgang oder Urinieren
  • Zyklische Blutungen aus Blase oder Darm
  • Ungewollte Kinderlosigkeit

Daraus können auch Symptome wie Müdigkeit und Erschöpfung, psychische Erkrankungen (zum Beispiel Depressionen), vermehrtes Auftreten von Allergien und Autoimmunerkrankungen resultieren. Auch zu einer erhöhten Infektanfälligkeit während der Periode kann es kommen, da die Endometriose das Immunsystem schwächt.

Was ist ein „Endo Belly“? 

Der Begriff „Endo Belly“ beschreibt eine ganz besondere Form der Bauchschwellung oder Blähung, die bei manchen Menschen mit Endometriose auftritt. Dieses Phänomen entsteht, wenn sich Endometriosegewebe oder Entzündungen im Beckenbereich ausbreiten und kann mit starken Schmerzen und einem starken Unbehagen einhergehen. Der „Endo Belly“ zeichnet sich durch einen aufgeblähten, festen Bauch aus. Es ist eine Herausforderung, mit dieser Symptomatik umzugehen, da sie nicht nur körperlich, sondern auch emotional belastend sein kann. Einen bestimmten Ansatz, wie das Problem gelöst werden kann, gibt es nicht. Gegen den Schmerz und die Entzündungen könnt ihr euch von eurer Ärztin oder eurem Arzt Medikamente verschreiben lassen. Es gibt allerdings auch Personen, die darüber berichten, dass die richtige Ernährung und regelmäßige körperliche Aktivitäten helfen können.

Behandlungsmöglichkeiten bei Endometriose 

Dadurch, dass sich eine Endometriose auf viele verschiedene Arten äußern kann, gibt es auch verschiedene Behandlungsansätze. Wichtig ist es, auf alle Fälle, im Vorfeld ein ausführliches Arztgespräch zu führen, bei dem alle Symptome, Sorgen und Möglichkeiten besprochen werden. Solche Themen anzusprechen ist nicht immer einfach und führt oft zu Unbehagen. Sucht euch daher eine Ärztin oder einen Arzt, bei der oder bei dem ihr euch wohlfühlen könnt, um zu vermeiden, dass ihr euch missverstanden fühlt. Um eine schnellere Diagnose gewährleisten zu können, ist es wichtig, dass ihr möglichst detailliert schildern könnt, wann, wo und in welcher Situation Schmerzen auftreten. Am besten schreibt ihr ein Schmerztagebuch, denn darin lassen sich wiederkehrende Muster ausfindig machen!

In den meisten Fällen ist es leider nicht einfach, nur anhand eines Ultraschalls festzustellen, ob eine Endometriose vorhanden ist. Dies liegt an den winzig kleinen Endometriose-Herden, die dabei nicht nachgewiesen werden können. Oft kommt es also zu einer Bauchspiegelung. Hierbei wird ein kleiner Schnitt im Bauchnabel vorgenommen und eine winzige Kamera wird dadurch in den Bauchraum eingeführt. Durch die Kamera hat man nun Einsicht auf das Bauchfell und die Organe, wodurch die Herde leichter entdeckt werden können.

Es gibt fünf verschiedene Behandlungsmöglichkeiten:

  • Entzündungshemmende Schmerzmittel
  • Chirurgische Entfernung (bei schweren Fällen)
  • Hormonelle Therapien
  • Fertilitätsbehandlung (bei Schwierigkeit, schwanger zu werden)
  • Alternative Methoden (Akupunktur, Ernährungsumstellungen oder Physiotherapie)

Welche Behandlung die richtige ist, ist davon abhängig, ob ihr noch in der Familienplanung seid oder ob diese bereits abgeschlossen ist. Auch der Ort und die Größe der Endometriose spielen hierbei eine Rolle, weswegen es sich nicht verallgemeinern lässt, welche Methode die beste ist. Leider ist die Endometriose zwar behandelbar, doch heilbar ist sie leider nicht. Nach einer OP lassen die Schmerzen meistens nach, allerdings ist es möglich, dass die Endometriose wieder zu wuchern beginnt. Um dies vorzubeugen, ist eine anschließende Hormontherapie wichtig.

Endometriose-Beratung: 

Wenn ihr vermutet, dass ihr unter Endometriose leidet, solltet ihr euch im besten Fall an eure Ärztin oder euren Arzt wenden. Allerdings bietet die Endometriose-Vereinigung Deutschland e.V. auch eine kostenlose Telefon- oder Videoberatung an, bei der ihr euch einen Rat einholen könnt. Wenn ihr euch mit dem Thema alleine fühlt und euch gerne mit anderen Betroffenen austauschen möchtet, kann euch die Endometriose-Vereinigung auch zu einer lokalen Selbsthilfegruppe vermitteln.

 

Kontakt Endometriose-Vereinigung Deutschland e.V. :

Telefonnummer: 0341 – 30 65 305 

  • Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag: 10-12 Uhr
  • Mittwoch: 16-18 Uhr

Oder jederzeit per E-Mail unter: [email protected]

PMM – Ihr wollt wissen was das ist? Ellen® klärt auf!

Habt ihr euch schon gefragt, wieso körperliche Beschwerden und psychische Probleme unmittelbar vor der Periode viel schlimmer werden können? Der Grund dafür ist die Prämenstruelle Magnifikation. Seid nicht besorgt, wenn ihr davon noch nie gehört hat, denn so geht es vielen.

Was ist PMM und woher kommt es?

Bei der Prämenstruellen Magnifikation, auch PMM genannt, geht es um das Phänomen, dass sich manche Symptome chronischer Krankheiten oder psychischer Probleme kurz vor der Periode deutlich verschlimmern können. Angefangen bei Migräne- oder Darmerkrankungen bis hin zu Patientinnen mit Angstzuständen oder Depressionen. Auch Hautkrankheiten oder Asthma gehören zu den Dingen, die durch PMM negativ beeinflusst werden können. Die Liste ist lang und die Symptome so individuell wie jeder Mensch selbst.
Wichtig zu wissen ist, dass PMM-Symptome keine Folge des weiblichen Zyklus oder eine Folgeerscheinung von PMS ist. PMM verstärkt nur das, was schon da ist. So klagen zum Beispiel Migränepatient:innen über verstärkte Kopfschmerzen kurz vor der Periode. Wichtig ist es also, das vorhandene Problem zu erkennen und an der Wurzel zu packen – denn mit etwas Arbeit und Fürsorge ist es möglich, die Symptome etwas einzudämmen.

Was hilft gegen Prämenstruelle Magnifikation?

Besonders bei psychische Probleme ist es hilfreich, Achtsamkeit auszuüben, um ein besseres Bewusstsein für euren Körper zu entwickeln. Das benötigt viel Zeit und Selbstfürsorge, führt aber zu dem Ergebnis, dass ihr euch selbst besser helfen könnt. Wichtig ist es, dass ihr Geduld mit euch selbst habt und euch nicht zusätzlich unter Druck setzt.
Meditationen sind eine gute Möglichkeit, um Gedankenkarusselle zu stoppen und wieder im Hier und Jetzt anzukommen. Eine tiefe Bauchatmung kann zu Entspannung führen und ruhiges Yin Yoga lockert die Verspannungen in euren Muskeln. Hier haben wir für euch eine kleine Yoga-Sequenz zusammengestellt, die ihr ganz einfach zu Hause nachmachen könnt.
Eine weitere gute Methode ist es, ein Schmerztagebuch zu führen. So habt ihr einen guten Blick auf Symptome und könnt besser kontrollieren, welche Probleme sich kurz vor der Periode massiv verschlechtern. Mit dieser Dokumentation könnt ihr euch an eine Ärztin oder einen Arzt sowie eine Psychologin oder einen Psychologen wenden, sodass die Chance auf Besserung besteht und eventuelle Erkrankungen mit körperlichen Symptomen erkannt werden.

Unsere Vision: ellen® Intimate Care School

ellen® möchte Menschen mit Vulva ermutigen, ihren Intimbereich zu erforschen und besser kennenzulernen. Hierfür möchten wir von ellen® Informationen zur Intimgesundheit anbieten, die jederzeit und einfach zugänglich sind. Das Wichtigste hierbei ist, das Interesse am und das Wissen über den Intimbereich zu stärken und zu fördern. Eines unserer Ziele ist es, dass zwischen verschiedenen, häufig auftretenden Beschwerden im Intimbereich unterschieden werden kann und Gewissheit existiert, wie der Intimbereich für ein besseres Wohlbefinden gepflegt werden kann, um somit unnötige Beschwerden zu vermeiden.
Wertvolle Ratgeber für die eigene Intimpflege, Tipps gegen Menstruationsbeschwerden und eine Anleitung, wie man sich selbst etwas Gutes tun kann, findet ihr in unserer Intimate Care School: https://www.intimatecareschool.intimgesundheit.info.

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